Ab hier Geschichte und Nostalgie:

 

 

 

An einer befahrenen Strasse, im Souterrain eines bewohnten St.Galler Stadthauses liegt NEINUNDABER, ein Raum, der sich im Vorgang des Begehens erstaunlich entfaltet, merkwürdige Begrenzungen und Übergänge zeigt. «Kurios!» findet der Betrachter sogleich, der mit diesem stillen Ort die Grenze des Alltäglichen erreicht und hier plötzlich verwunschene Ecken, vergessene Winkel entdeckt. «Wer da suchet, der findet» ist seiner Physiognomie eingeschrieben! 

 

Wir haben diese Aufforderung  wörtlich genommen, die Gelegenheit am Schopfe gepackt: viele Fragen gehen nun von den restaurierten Wänden des Raumes aus, werden an die Menschen herangetragen, die in seine Tiefe versinken oder zwischen Tür und Angel stehen bleiben. Sein stilles Weiss soll künftig Künstler und Denker herausfordern, mit Ausstellungen, Performances, Lesungen, Diskussionen einen Beitrag zur gleichermassen irisierenden wie irritierenden Gegenwart zu leisten. 

 

Der menschlichen Kraft des Schöpferischen ist der Kunstraum NEINUNDABER gewidmet, zu dem Sie herzlich willkommen sind!

 

Brigita Zuberi und Adrian Hanselmann